Wednesday, 25. August 2010
Dampfgarer sind unterschätzte Multitalente. Allgemein ist bekannt, dass man darin gut Gemüse dünsten oder Fisch garen kann. Aber Dampfgarer können mehr.
Beginnen wir mit dem Einkochen. Einkochen im Dampfgarer ist ganz einfach: Man gibt das saubere, zerkleinerte Obst in passende Gläser und füllt mit Zucker und Wasser auf. Die Garzeit beträgt zum Beispiel bei 1-Liter-Gläsern mit Kirschen nur 55 Minuten.

Der Dampfgarer - ein Multitalent!
Der „Dampfmacher“ kann auch zur Saftgewinnung für Getränke oder Gelee eingesetzt werden. Bei 100 Grad Celsius dauert der Vorgang circa 40 bis 70 Minuten.
Eine große Hilfe ist das Gerät beim Erwärmen oder Auftauen. Tiefgefrorenes wird dabei besonders schonend behandelt, es gart nicht an und behält seine Farbe.
Blanchieren – wichtig beim Haltbarmachen von Obst und Gemüse! Auch hier ist der Dampfgarer hilfreich zur Stelle. Das Blanchiergut wird nur ein bis zwei Minuten bei 100 Grad in den Dampf gestellt und danach sofort in kaltem Wasser abgekühlt. So verhindert man Nachgaren. Einzig Beerenobst und Kräuter sind dafür ungeeignet.

Gute Freunde des Dampfgarer.
Verschiedene Speisen lassen sich mit Hilfe des Dampfgarers so gut regenerieren, dass sie wie frisch zubereitet schmecken. Zum Beispiel bei Knödeln ist das Ergebnis hervorragend! Zudem kann man beim Regenerieren gleich das Servicegeschirr mit erwärmen, sehr praktisch - und vom Gast geschätzt.
Natürlich kann ein Dampfgarer auch sterilisieren. Bei 100 Grad Celsius 15 Minuten im heißen Dampf, und schon ist das Baby-Fläschchen steril.
Zu guter Letzt kann man im Dampfgarer – richtig: GAREN! Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Soufflés … alles gelingt, behält Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe. Ebenso das gedämpfte Gemüse und der Fisch. Aber – das war uns sowieso schon bekannt.
Der Dampfgarer braucht im Übrigen keine lückenlose Aufsicht. Nichts brennt an oder geht über. Während das Essen gart, kann der Koch /die Köchin ganz entspannt anderen Tätigkeiten nachgehen. Es können auch mehrere Gänge gleichzeitig im Dampfgarer zubereitet werden. Durch die ständige Zufuhr von frischem Dampf nehmen Vorspeise, Hauptspeise und Dessert von einander keinen Geruch oder Geschmack an.
Man unterscheidet Solo-Dampfgarer und Kombi- bzw. Multi-Geräte, die zusätzlich über eine Heißluftfunktion verfügen. Darin wird sogar die Kruste eines Schweinebratens schön knusprig.
Viele tolle Rezepte finden Sie unter anderem auf www.dampfgaren.at, www.chefkoch.de sowie bei vielen anderen Markengeräte-Herstellern.

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feelia
Tuesday, 10. August 2010
Das Reinigungsprogramm ist abgeschlossen. Der Trockenvorgang ist beendet. Trotzdem befinden sich noch Wassertropfen auf dem Geschirr. In diesem Fall muss kein neues Gerät angeschafft, sondern die Spülgewohnheit unter die Lupe genommen werden.
Sind zu viele Plastikteile im Geschirrspüler, kann es vorkommen, dass nicht alle Wassertropfen vollständig auftrocknen. Der Grund dafür ist, dass Plastik ein schlechter Wärmeleiter im Gegensatz zu Metall oder Keramik ist. Dieses Geschirr erwärmt sich und das Wasser verdunstet nach Beendigung des Programms auf der warmen Oberfläche. Plastik hingegen wirkt isolierend. Die Oberfläche ist nach dem Spülvorgang schon nach kurzer Zeit ausgekühlt. Wassertropfen bleiben stehen. Bei Keramik oder Metall hingegen trocknen diese ab.
Wenn Sie Spülmittel und Klarspüler getrennt dem Gerät zuführen, könnte eine andere Ursache sein, dass der Klarspüler zu gering dosiert ist. Klarspüler verbessern die Trocknung des Geschirrs und setzen die Oberflächenspannung des Wassers herab. Die Tropfen laufen ab. Der Geschirrspüler gibt über eine Dosiereinrichtung den Klarspüler in den letzten Spülgang. Generell ist die Menge voreingestellt. Sie kann aber verändert werden.
Auch die Programmauswahl beeinflusst das Trockenergebnis. So ist zu beachten, dass bei Schnell- oder Kurzprogrammen das Trocknen, wie alle anderen Schritte auch, verkürzt sind.
Tipp: Nicht zu viele Plastikteile auf einmal in den Geschirrspüler räumen, Klarspülerdosierung überprüfen und auf die Programmauswahl achten.
![clip_image002[11] clip_image002[11]](http://www.bewusst-haushalten.at/blog/image.axd?picture=clip_image002%5B11%5D.jpg)
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feelia
Thursday, 29. July 2010
Sommerzeit ist Beerenzeit. Das Angebot ist vielfältig und die frischen Beeren verfeinern Süßspeisen zu großen Köstlichkeiten.
Beeren schmecken nicht nur gut, sondern versorgen unseren Körper mit vielen Vitaminen und Nährstoffen. Ob im Müsli, zu Eis oder auf Kuchen ‑ ich bin immer auf der Suche nach neuen Rezepten.
Für besonders heiße Tage empfehle ich eine geeiste Himbeersuppe. Sie ist nicht nur farblich ein Genuss sondern auch ein einmaliges Geschmackserlebnis.
Vitamine trotz einfrieren? ‑ Kein Problem für moderne Geräte.
Mit Superfrost- oder Schnellgefrier-Techniken wird die Temperatur von frischem Gefriergut besonders rasch auf bis zu -32 °C abgesenkt. Dadurch kleben z.B. die Beeren nicht zusammen. Außerdem bleiben Vitamine weitgehend erhalten.

Geeiste Himbeersuppe
Zutaten:
300 g gefrorene Himbeeren
200 ml gekühlter Orangensaft
1 ‑ 2 EL Honig
Saft einer halben Zitrone
100 ml Obers zum Garnieren
Zubereitung: Alle Zutaten pürieren und kaltstellen. Die geeiste Himbeersuppe in tiefen Tellern anrichten. Mit etwas Obers von innen nach außen Kreise ziehen und mit einem Holzspieß zu einem Muster verteilen.
Variante: Es können auch andere Beerenarten verwendet werden wie z.B. Heidelbeeren.
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feelia
Tuesday, 20. July 2010
Moderne Geräte bieten unterschiedliche Programme und Funktionen – für nahezu alle Bedürfnisse. Für Eilige genauso wie für Energiesparmeister.
Wichtig ist, die Gebrauchsanweisung zumindest einmal zu studieren, um die Geräte den Bedürfnissen entsprechend zu nützen und um Überraschungen vorzubeugen.
So wurde ich unlängst in ein Gespräch verwickelt, in dem mir ein Kollege erzählte, dass er immer das Kurzprogramm verwendet, um Energie zu sparen. Leider ist das ein Irrglaube.
Das Kurzprogramm ist dafür geeignet, normal verschmutzte Wäsche in einem möglichst kurzen Zeitraum zu reinigen. Hier steht die Zeit im Vordergrund, allerdings nicht der Energiespargedanke.
Energiesparprogramme dauern meist wesentlich länger als die Kurzprogramme, benötigen allerdings weniger Energie. Geschirrspüler und Waschmaschinen verbrauchen mit Sparprogrammen auch weniger Wasser, da unter anderem der Spüldruck verringert wird und daher mehrere Durchgänge erforderlich sind, um das gleiche Ergebnis wie das des Normalprogramms zu erreichen.
Tipp: Zeit einteilen und vermehrt Energiesparprogramme nützen.

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feelia
Friday, 2. July 2010
Pro Jahr und Kopf werfen die Österreicher Lebensmittel im Wert von 100 Euro in den Müll. Als mir diese Studie in die Hände fiel war ich schockiert. Das heißt, das Einsparpotential in einem vierköpfigen Haushalt liegt bei rund 400 Euro pro Jahr!
Anreiz genug für mich meine Gewohnheiten bei der Lebensmittellagerung und meinen Kühlschrank genauer unter die Lupe zu nehmen.
Kühlgeräte verfügen über unterschiedliche Kühlzonen, weil verschiedene Lebensmittel unterschiedliche Lagertemperaturen benötigen.
Aber was gehört wohin? Testen Sie Ihr Wissen und räumen Sie den virtuellen Kühlschrank richtig ein:
Ich habe getestet und meinen Einkauf den Kühlzonen entsprechend eingeräumt, um somit die Qualität der Lebensmittel bestmöglich zu erhalten.
Leicht verderbliche Lebensmittel so kühl wie möglich lagern. Fleisch, Wurst, Fisch oder Milchprodukte in der trockenen 0 °C Zone unterbringen. Salate, Kraut, Karotten und alle Kohlarten wie Karfiol in der feuchten 0 °C Zone verstauen. Stark wasserhaltiges Gemüse und Obst gehören nicht in die 0 °C Zone. Deshalb Gurken oder Tomaten in der Gemüselade bei etwa +8 °C lagern. Die Kühlzone mit +10 °C bis +12 °C ist ideal für Getränke.
Die richtige Lagerung von Lebensmitteln spart Geld und der tägliche Einkauf ist nicht mehr notwendig.
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feelia
Monday, 21. June 2010
Zu Großmutters Zeiten war es üblich Wäsche mit 90 °C oder mehr zu „kochen“, um möglichst saubere Wäsche zu erhalten. Die Zeiten sind zum Glück vorbei.
Bei so hohen Temperaturen wird das Gewebe extrem beansprucht und der Energieverbrauch ist enorm.
Dank moderner Waschmaschinen und –mitteln werden normal verschmutzte Kleidungsstücke auch bei niedrigeren Temperaturen sauber. Jeder Temperatursprung nach unten bringt eine Reduktion von etwa 40 % der benötigten Energie.
Wenn alle Haushalte in Österreich 100 Mal mit 30 °C statt 40 °C waschen, dann könnte ganz Österreich rund 89 Millionen kWh Strom pro Jahr sparen. Das ist in etwa so viel Energie, wie das Fernheizkraftwerk Mellach / Steiermark in 11 Tagen produziert.
Tipp: Reduzieren Sie Ihre Waschtemperatur. 40 °C statt 60 °C und 30 °C statt 40 °C sparen Ihnen Energie und Geld.

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feelia
Monday, 7. June 2010
Jede zweite Frau und jeder dritte Mann kochen sehr gerne. Gerade beim Kochen kann man viel Energie sparen. Ausschlaggebende Faktoren dafür sind die Art des Kochfelds, das Kochgeschirr und der persönliche Kochstil. Generell ist das Kochen mit Induktion am sparsamsten.
Beim sogenannten „kalten Kochen“ erzeugen flache, unter den Kochzonen angeordnete Induktionsspulen ein magnetisches Wechselfeld. Dieses erwärmt den Geschirrboden durch die Rückwärme von magnetisch leitendem Kochgeschirr wie z.B. aus Stahl-Email. Die unter der Glasfläche liegenden Sensoren stellen fest, ob ein Kochtopf auf der Kochzone steht. Nur dann wird aufgeheizt. Bei Wegnahme des Kochgeschirrs schaltet die Energiezufuhr ab.
Tipp: Um herauszufinden, ob Ihr Geschirr für einen Induktionsherd geeignet ist, achten Sie auf die Kennzeichnung (Spiralenzeichen) im Topfboden oder halten Sie einfach einen Magneten an den Topfboden. Bleibt dieser haften, dann können Sie das Geschirr auch für Ihren neuen Induktionsherd verwenden.

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feelia
Friday, 21. May 2010
Wo in der Küche soll mein Hausgerät stehen?
Vor dem Kauf eines neuen Hausgerätes sollte man planen, wohin der neue Kühlschrank, Herd, … gestellt und welcher Typ dafür gebraucht wird.
Hier eine Übersicht, was die Industrie von Markenhausgeräten anbietet:
Standgeräte können frei in der Küche stehen. Manchmal lässt sich die obere Verkleidung abnehmen. Dann kann man sie auch unter eine Küchenplatte schieben.
Unterbaugeräte werden gleich ohne Abdeckung verkauft. Sie müssen unter einer Arbeitsplatte stehen.
Teilintegrierfähige Einbaugeräte sind in einer Nische der Einbauküche eingebaut und mit einer Möbeltür verkleidet. Die Bedienblende bleibt sichtbar.
Vollintegrierfähige Einbaugeräte sind komplett mit einer Möbeltür verkleidet. Von außen ist nicht zu erkennen, was sich dahinter verbirgt. Die Bedienblende befindet sich oben auf dem inneren Rand der Gerätetür.
Tipp: Wer sich vor dem Hausgerätekauf den Platz dafür in der Küche genau überlegt, ist bei der Kaufentscheidung wesentlich schneller und hat dann sicher das richtige Gerät.

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feelia
Thursday, 6. May 2010
Waschen, kochen, putzen, spülen – waren zu Zeiten von unseren Großmüttern und Müttern noch sehr zeit- und kraftaufwändige Tätigkeiten. Da gab es noch den sogenannten Waschtag! Dank moderner Hausgeräte geht nun die Hausarbeit nebenbei und vor allem leichter und schneller von der Hand.
Wie zum Beispiel beim Geschirr spülen. Der Abwasch wird heute bereits in den meisten Haushalten maschinell erledigt. Rund 70 % der Österreichischen Haushalte haben einen Geschirrspüler. Das spart Arbeitszeit aber auch Geld, Strom und Wasser. Denn der Stromverbrauch neuer Geräte hat sich in den letzten 19 Jahren um 37 % reduziert, der Wasserverbrauch sogar um 52 %.
Um besonders Energie sparend zu spülen, sollten Energiespar- oder Umweltprogramme verwendet werden. Diese Programme arbeiten meist bei 50 °C. Das reicht bei einem Gerät der Waschwirkung A aus, um Geschirr strahlend sauber zu bekommen. Diese Programme dauern wegen der ausgedehnten Einweichphase länger, sparen aber Strom.
Tipp: Schalten Sie Ihren Geschirrspüler rechtzeitig ein, nutzen Sie Sparprogramme und schonen Sie damit Ihr Haushaltsbudget und die Umwelt.

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feelia
Monday, 26. April 2010
Vor Kurzem habe ich in einem Blog über meinen „alten“ Kühlschrank-Gutschein vom Umwelt Forum Haushalt berichtet, und dass man diesen noch immer einlösen kann. Seit Anfang April gibt es nun eine weitere Aktion des UFH.
Mit der Trennungsprämie wird diesmal der Austausch von alten gegen neue, energiesparende Wasch- und Trockengeräte gefördert.
Es heißt damit: Aus alt mach neu, auch für Waschmaschinen!
Neue Geräte punkten nicht nur mit tollen Funktionen, sondern sind auch noch energiesparender als die alten.
Wer also von 1. April bis 30. Juni (Rechnungsdatum) eine energieeffiziente Waschmaschine oder einen energieeffizienten Wäschetrockner kauft, kann sich, bei gleichzeitiger Rückgabe des alten Gerätes, beim Händler eine einmalige Prämie von 100 Euro holen. Auf der Homepage des UFH (www.trennungspraemie.at) kann man den aktuellen Stand des Trennungsbudgets abfragen. Momentan stehen von den insgesamt 2 Millionen Euro noch knapp 1,4 Millionen zur Verfügung.
Deswegen mein Tipp: Nutzen Sie diese tolle Chance so bald wie möglich und helfen Sie unserer Umwelt mit energiesparenden Geräten!

Bericht:
feelia